Zweiter und dritter Tag in Hong Kong

Nachdem wir uns gestern einigermaßen ausgeschlafen haben – bis auf Leo, der schon um fünf Uhr morgens aufgewacht ist – wollten wir eigentlich mit der Berg-Tram auf den Peak fahren, der Hausberg auf Hong Kong Island. Aber natürlich kam alles anders als geplant. Wahrscheinlich müssen wir uns darauf einstellen, dass das die nächste Zeit so laufen wird.

Der Weg zur Berg-Tram führte nach der Doppeldecker-Straßenbahnfahrt erst Mal durch den Hong Kong Park, wo man unter anderem auf erhöhten Stegen durch eine riesige Voliere mit bunten Papageien, Tauben, Kakadus usw. laufen kann. Dann sind wir am ersten Spielplatz hängen geblieben, dann am zweiten, dann am dritten usw. Als wir endlich bei der Tal-Station angekommen sind, hat sich die Schlange vor der Kasse schon um sämtliche Laternenpfähle gewunden und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ging die Schlange genauso weiter. Also haben wir auf Bus umdisponiert. Bis wir schließlich oben auf dem Berg angekommen waren, standen wir mitten in den Wolken und hatten eine Sicht von fünf Metern. Aber zum Glück gab’s da oben auch einen Spielplatz! Runter haben  wir uns dann aber doch für die Tram angestellt und nach einer halben Stunde konnten wir die gefühlte 45 Grad steile Abfahrt genießen, die bei Jana doch einige Kreischanfälle ausgelöst hat.      

  

  

Zum Abendessen waren wir in einem Thailändischen Restaurant. Für die Kinder ist das Essen schon sehr gewöhnungsbedürftig. Aber immerhin den blanken Reis haben sie gegessen.

Heute haben wir gleich mal alle bis halb elf geschlafen. Anschließend haben wir Proviant gekauft und uns auf den Weg zum Ferry Pier gemacht. Mit einer Fähre sind wir auf Lamma Island gefahren, wo wir uns das erste Seafood Essen genehmigt haben: Garnelen und Tintenfisch, Schwein süß sauer, Gemüse und Reis – lecker! Den Kindern hat’s wieder nicht so geschmeckt. Immerhin hat Jana den Tintenfisch gegessen. Nach einer kleinen Wanderung durch den Dschungel haben wir den Rest des Tages am Strand verbracht, im Meer gebadet, Sandburg gebaut, Mango gegessen…

   

   

  

   

 

Und als wir spät wieder in unserem pomfortionösen Zuhause angekommen sind, hat uns die liebe Ika schon Spaghetti Bolognese gekocht. Endlich was für Jana: „Das sind ja sogar gelbe Nudeln!“

  

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